Juckreiz Die Jugendumweltzeitung aus Berlin
(la) Wie zu fast allen Themen ist das Angebot groß - und leider zum Teil auch recht unseriös. Denn immer dort, wo es um menschliche Ängste geht, sind Scharlatane schnell da und bieten Wunderheilung. Es heißt also Augen auf und kritisch hinterfragt, wobei natürlich die Lust auf Neues und das Ausprobieren nicht verloren gehen sollten. Im Folgenden eine kurze Liste, die natürlich bei weitem nicht vollständig ist.
BUND Berlin, AK Elektrosmog, Crellestraße 35, 10827 Berlin, Telefon 78 79 00-0
Verbraucherzentrale, Bayreuther Straße 40, 10787 Berlin, Telefon 214 85-0
Meßzelle, mobiles Labor zur Untersuchung z.B. von Wohninnenräumen, hilft auf Vermittlung durch das Umwelt- oder Gesundheitsamt oder durch direkten Kontakt. Meßzelle e.V., Institut für Umweltanalytik, Schliemannstraße 23 und Hardenbergstraße 10 (Zweigstelle).
B.A.U.C.H. e.V. macht ebenfalls Rauminnenluft- und andere Umweltuntersuchungen.
Umweltbundesamt, Bismarckplatz 1, Telefon 89 03-0 (große Umweltbibliothek!) und Mauerstraße 52.
Zahlreiche Adressen von Untersuchungsstellen, Handwerksfirmen und Anbietern ökologischer Möbel stehen im Alternativen Branchenbuch, erschienen im Altop-Verlag, DM 19,80.
Lesetip: Ein recht dicker Wälzer ist das Buch Wohngifte. Aber es lohnt sich bei geplantem Neubau und Sanierungen, z.T. bei Renovierungsplänen oder aber für Betroffene. Es listet alle zur Verfügung stehenden Materialien auf, gibt Hinweise, beurteil die Toxidität und gibt auch Beschreibungen von möglichen Krankheiten. Hinzu kommen Sanierungsvorschläge und ähnliches sowie ein gutes Adressenverzeichnis. Das Buch ist im Eichborn-Verlag erschienen und kostet um die vierzig Mark.
Weiter helfen meist auch die Gesundheits- oder Umweltämter, die in jedem Bezirk zu finden sind. So arbeitet das Umweltamt Steglitz zum Beispiel mit der Meßzelle, einem mobilen Untersuchungslabor zusammen. Viele dieser Ämter haben auch eine extra Beratungsstunde.
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