Juckreiz Die Jugendumweltzeitung aus Berlin
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Aktuelles Seiten 1-3 Schwerpunktthema Seiten 4-6 Neues aus der Jugendumweltbewegung Seite 7 Service Seite 8 Zum Nach- und Mitmachen Seite 9 Lesestoff Seite 10 Hintergrund Seite 11 Die letzte Seite Seite 12 Regionalausgaben Nicht in der Papierausgabe
Zwölf vor Fünf
Denk mal. Seite 1
Ein Dorf kauft sein Stromnetz: Die Rebellion in der Idylle
Mitten im Schwarzwald, in dem idyllischen Ort Schönau mit 2600 EinwohnerInnen, wird gerade ein heißer Kampf ausgetragen: Die BürgerInnen wollen ihr Stromnetz kaufen, um vom Atomstrom unabhängig zu werden. Das Netz kaufen und in Eigenregie führen das klingt einfach und plausibel wären da nicht noch die Stromkonzerne, die mit aller Macht versuchen, ihr Monopol zu halten... Seite 1
Gifte im Trinkwasser: Berliner Wasser Alles klar?
Die Stiftung Warentest hat Alarm geschlagen: unzulässig hohe Bleikonzentrationen im Trinkwasser. Seite 1
Mehr zum Thema im Artikel Arzneimittel im Trinkwasser: Konzentrationen unterhalb aller Wirkschwelle auf Seite 3.
Kohleabbau durchs Gesetz: An einem Ort, an dem nur Kohle wächst
Was im Ruhrgebiet und Saarland schon längst abgeklärt ist, steht in der Lausitz noch immer auf der Tagesordnung: Die Bedeutung des Kohleabbaus für die Region. Die Vorkommen sind hier noch so ergiebig, daß sie immer noch von wirtschaftlichem Interesse sind. Da es sich um den Tagebau des Energieträgers handelt, spielen noch ganz andere Dinge eine Rolle. Ganze Landstriche verwandeln sich in Mondlandschaften, Dörfer werden zwangsumgesiedelt, um auch noch das letzte bißchen Kohle aus der Region holen zu können. Hierbei zeigt sich aber immer mehr, daß die Kohleförderung ökologische und soziale Probleme mit sich bringt, und die Frage, ob man sich durch diese Politik sinnvolle Perspektiven für die Zukunft schafft, wird immer umstrittener. Seite 2
Elb-Kompromißlösung besticht als Präzedenzfall: Unterelbe entgeht dem Ausbau
Viel Lob von allen Seiten gab es für den Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann (CDU) und die Umweltverbände Naturschutzbund (NABU), World Wide Fund For Nature (WWF), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie Euronatur, als der Kompromiß um den geplanten Elb-Ausbau der Binnenschiffahrt geschlossen wurde. Ein monatelanger Streit endete mit einer Konsenslösung, die allgemein als Signal für eine weitere Zusammenarbeit zwischen Umweltschützern und Politikern betrachtet wird: Die Elbe wird nun nicht ausgebaut, und die Binnenschiffer weichen auf die Kanäle aus. Seite 2
kurz notiert (Aktuelles)
Aktuelle Kurzmeldungen. Seiten 2/3
Arzneimittel im Trinkwasser: Konzentrationen unterhalb aller Wirkschwelle
Pille im Brunnen, schreibt das Nachrichtenmagazin Der Spiegel, Zeugungskraft durch Trinkwasser gefährdet?, fragt die Nachrichtenagentur dpa, Trinkwasser auf Rezept gibt es bei bild der wissenschaft, Kein ungetrübter Genuß, konstatiert Udo Pollmer, Wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften in der Monatszeitschrift natur. Trinkwasser einfüllen auf den Knopf drücken Kohlensäure zischt in das Wasser und fertig ist Ihr aus Trinkwasser hergestelltes Mineralwasser, wirbt dagegen der Sprudelbereiter-Hersteller SodaStream. Was ist also dran und drin im Trinkwasser? Seite 3
Nein zu AKW: Atomkraft nein danke auch in Japan
Im ersten Referendum in der Geschichte Japans haben die Bewohner der Kleinstadt Maki Anfang August den Bau eines neuen Atomkraftwerkes in ihrer Gemeinde abgelehnt. 61,4% der Wähler waren gegen das Projekt, nur 38,8% dafür. Obwohl Volksabstimmungen in Japan keine rechtlich bindende Wirkung haben, wird das Votum der Bürger sein Ziel wohl nicht verfehlen: Makis Anfang des Jahres angetretener Bürgermeister Takaaki Sasaguchi versprach, im Falle eines Neins der Bürger das für den Bau notwendige Gemeindeland nicht zu verkaufen. Der Kraftwerksbetreiber hält zwar schon 97% des Baulandes, aber die restlichen 3%, die noch der Gemeinde gehören, liegen genau in der Mitte des Territoriums und sind deshalb für das Projekt entscheidend. Seite 3
Schwerpunkt: Lebensraum Berlin
Lebensfeind Lebensraum. die Stadt. Am Beispiel Berlins zeigen wir, was Stadtökologie heißt, wo sich die Großstadt hinentwickelt, welche Rolle Kieze spielen und was in der Stadt so kreucht und fleucht. Die Stadt unser Schwerpunktthema auf den Seiten 4-6.
Jubiläum der BUNDjugend: Vorwärts immer, rückwärts nimmer?
Alle Menschen, die sich im Umweltschutz engagieren, haben irgendwann einmal damit angefangen. Das verhält sich nicht nur mit Einzelpersonen so, sondern auch Verbände, Initiativen und Gruppierungen wurden einmal gegründet. Diese Ereignisse an sich rücken dann im täglichen Leben stark in den Hintergrund: Immer neue Anforderungen und regelmäßige Aktivitäten der täglichen Arbeit lassen uns unsere Ursprünge nahezu vergessen. Aber eben nur nahezu. Die alte Tradition, bestimmte Etappen seines Lebens zu feiern, läßt in diesem Jahr die Jugend des BUND auf ihre Anfänge zurückblicken. Seite 7
kurz notiert (Jugendnachrichtenagentur Sinnflut)
Kurzmeldungen, zusammengestellt von der Jugendnachrichtenagentur Sinnflut. Seite 7
Für Jugendliche: Umweltadressen in Berlin
Die Zusammenstellung der uns bekannten Jugendumweltinitiativen in Berlin. Seite 8
Organisationen und Einrichtungen in Berlin (8): Menschenrechte: amnesty international
In jeder Ausgabe stellen wir eine Organisation oder Einrichtung vor, die für Euch interessant sein könnte. Dieses Mal ist es amnesty international. Seite 8
1997 auf Papier: Von Neujahr bis Sylvester Informationen und schöne Bilder
Der Herbst steht vor der Tür, die Tage werden länger, und eh mensch es sich versieht, ist schon wieder ein Jahr vorüber. Und wie es sich gehört, sind auch für das nächste Jahr wieder viele Zeitplaner, Hingucker und Monatsblätter im Angebot. Vom Taschenkalender bis hin zum großen Wandkalender haben wir wieder einige getestet. Das Angebot ist natürlich weit größer, und das Stöbern im Buchladen um die Ecke lohnt sich... Besonders zu empfehlen sind die in immer größerem Angebot vorliegenden Natur-, Menschen-, Stimmungs- und Politikkalender auf 100% Recyclingpapier, wie zum Beispiel von Ecotopia Kalender oder aus dem Verlag Die Werkstatt. Seiten 8/9
Weniger Kohle und eine aktivere Kirche: Der Solarpfarrer und sein Pfennig
Die Kirche darf nicht nur über Schöpfungsbewahrung reden, sondern muß auch etwas tun. Mit dieser Überzeugung gründete Peter Kranz, Pfarrer der Luther-Gemeinde Spandau in Berlin, im Vorfeld der Weltklimakonferenz vor zwei Jahren in Berlin den Verein Solarpfennig e.V., Verein zu Förderung erneuerbarer Energien. Die Idee ist nur etwas für unverbesserliche Zukunftsperspektivler: Um der Energiewende unter die Arme zu greifen, besteuern die Mitglieder ihren Strom selbst mit drei Pfennig pro Kilowattstunde. Es wird so ein zusätzlicher Anreiz zum Energiesparen geschaffen, und das Geld fließt in einen Fonds, aus welchem dann wieder alternative Energieprojekte aller Art gefördert werden. Seite 9
Rezept: Im Walde steht ein Männlein im purpurroten Mäntelein
Herbstzeit, die Blätter verfärben sich, Spinnweben hängen taubenetzt im goldenen Licht, Regen geht immer wieder nieder, die Winde werden kälter. Herbstzeit ist auch Erntezeit, die Natur scheint all ihre Kräfte in Früchte, Beeren, Pilze zu stecken. Die roten Früchte konkurrieren mit den bunten Blättern, die Schlehen warten auf den ersten Frost, die Apfelbäume beugen sich unter ihrer Last. Eichhörnchen sammeln und verstecken Nüsse. Zeit also, sich auch einen Korb zu schnappen und mit dem Fahrrad oder der Bahn aufs Land zu fahren und zu ernten. Seite 9
Bücher und Spiele
Wir stellen wieder interessante Bücher vor, diesmal aus den Bereichen Belletristik, Gesundheit, Geistiges, Ratgeber und Hintergründe. Seite 10
Gelesen: Post an uns...
Seite 10
Hintergrund: Endlagerung
55.000.000 DM an Polizeikosten für den ersten, 90.000.000 DM für den zweiten Transport eines Castor-Behälters in das Zwischenlager Gorleben, und nach gut einem halben Jahr Pause soll im November der nächste folgen. Mit dem näherrückenden Termin wird auch die Diskussion um das Wohin mit dem strahlenden Dreck wieder heftiger eine Lösung ist dabei aber noch lange nicht in Sicht. Unser Hintergrund auf Seite 11.
Die FREIe HEIDe im Nutzungsstreit: Die friedliche Nutzung gegen den Kriegsplatz: Das Bombodrom Wittstock
Die Rote Armee richtete 1946 das Bombodrom zwischen Wittstock und Rheinsberg ein, nachdem ein Waldbrand dort große Teile des Heidewaldes zerstörte. Die Sowjetarmee eignete sich als Besatzungsmacht das verbrannte Land mit den angrenzenden Wäldern zwischen Wittstock, Rheinsberg und Neuruppin an. Hierauf übten sie das Kanonenschießen und vor allem das Bomben. Die Wittstock-Ruppiner Heide wurde mit 142 Quadratkilometern zum größten Bombenabwurfplatz Europas. Seite 12
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Der Mitmachschnibbel, direkt online zum Ausfüllen. Seite 12
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Und der Aboschnibbel, gut für die ziemlich roten Juckreiz-Zahlen, auch zum online Bestellen. Seite 12
Regionalausgabe Südwest
Inhalt der Juckreiz-Regionalausgabe für den Südwesten Berlins (Schöneberg, Steglitz, Wilmersdorf, Zehlendorf).
Regionalausgabe West
Inhalt der Juckreiz-Regionalausgabe West (Charlottenburg, Spandau) McÖko.
Terminkalender
Die Veranstaltungen der Jugendumweltgruppen in Berlin und Umgebung regelmäßig aktualisiert.
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