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SchülerInnen Aktion Umwelt und Umweltschutzpapier an Schulen

Die S.A.U. tobt im Berliner Südwesten

(ti/be) Die S.A.U. (SchülerInnen Aktion Umwelt) soll im Südwesten Berlins wieder aufgebaut werden. Dieses Ziel haben sich zwei FÖJlerinnen, Teilnehmerinnen am Freiwilligen Ökologischen Jahr, gesetzt. Als Anreiz dafür soll das Projekt „Umweltschutzpapierverkauf an Schulen“ dienen, mit dem Umweltschutzpapier sehr viel preiswerter als im Laden angeboten werden kann.

Im November letzten Jahres ist ein neues Projekt ins Leben gerufen worden, das zum Ziel hat, die S.A.U. im Südwesten Berlins wiederzubeleben. Die S.A.U., die SchülerInnen Aktion Umwelt, ist das Netzwerk der Schul-Umwelt-AGs. Einmal im Monat treffen sich die Umwelt-AGs, stellen sich und ihre Aktivitäten vor. Dann kann über gelaufene und/oder geplante Projekte berichtet werden, können gemeinsame Aktionen geplant und eventuell aufgetretene Probleme besprochen werden, für die gegebenenfalls eine Lösung gesucht wird.

Leider ist die S.A.U. in letzter Zeit ziemlich müde und träge gewesen, das heißt, daß auf dem allmonatlichen Plenum nicht gerade viele Umwelt-AGs vertreten waren, die hätten von ihren zahlreichen Aktivitäten berichten können.

Dies zu ändern war die Idee, die nach vielen Überlegungen schließlich zu dem Projekt geführt hat. Christina (Tina) und Kerstin (Tine), die gerade ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei der BUNDjugend bzw. im Jugendumweltbüro (JUB) Steglitz machen, werden es durchführen. Da Tina ohnehin für die S.A.U. zuständig ist und Tine im JUB arbeitet, ist diese Verbindung sehr gut gewählt, um die S.A.U. im Südwesten Berlins wieder etwas wachzurütteln und beim Aufbau und der Unterstützung von Umwelt-AGs zu helfen.

Zu Beginn mußten die beiden erst einmal herausbekommen, an welchen Schulen in den Bezirken Zehlendorf, Schöneberg, Steglitz und Wilmersdorf überhaupt Umwelt-AGs bestehen. Dies bedeutete für beide, viel am Telefon zu sitzen, wobei sie meistens an recht nette Sekretärinnen gerieten, die sehr hilfsbereit waren.

Als nächstes Ziel haben sich die beiden den persönlichen Kontakt zu den umweltaktiven Schülerinnen und Schülern gesetzt, was sie im neuen Jahr sofort in Angriff nehmen werden. Ihr konkretes Vorhaben ist es dann, mit den Arbeitsgemeinschaften gemeinsam den Umweltschutzpapierverkauf vorerst an diesen Schulen anzukurbeln bzw. auszubauen. Damit soll ein Anreiz für Einzelpersonen geschaffen werden, sich zu gruppieren und den Verkauf gemeinsam durchzuführen. Für die schon bestehenden Umwelt-AGs wäre der Umweltschutzpapierverkauf an ihrer Schule eine konkrete Aufgabe, und die Leute, die damit schon Erfahrungen haben und somit mit Erfolg Papier verkaufen, können den anderen viele Hilfestellungen geben und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wenn die Umwelt-AGs diesen Vorschlag annehmen und auch Lust haben, hierbei mitzumachen, dann ist angedacht, daß Tina und Tine als „Hauptzentrale“ fungieren, d.h., sie nehmen die Bestellungen von Blöcken, Heften und was man sonst noch so an der Schule benötigt an, koordinieren sie und geben dann eine Großbestellung raus. Wenn diese dann eingetroffen ist, können sich die Schulen ihre Bestellungen bei den beiden abholen. Somit können die Umwelt-AGs das Umweltschutzpapier deutlich preiswerter als im Laden verkaufen, wobei diese Arbeit ehrenamtlich getan wird, also sowohl für die Umwelt-AGs als auch für Tina und Tine kein Gewinn bei dem Verkauf herausspringt.

Die Umwelt-AGs, die bei dem Umweltschutzpapierverkauf mitmachen, könnten dann wieder am S.A.U.-Plenum teilnehmen, wobei noch zu überlegen ist, ob nicht vielleicht erstmal ein „S.A.U.-Südwest“-Plenum im Jugendumweltbüro Steglitz (Öffnungszeiten: Di und Mi von 14:00 – 17:30 Uhr und Do von 10:00 – 15:00 Uhr oder nach Absprache) abgehalten werden sollte. Dort kann die vorhandene Infrastruktur sowie das Umweltarchiv und die -bibliothek genutzt werden – natürlich steht allen anderen das JUB ebenfalls offen.

Es liegt noch viel Arbeit vor Tina und Tine, aber sie werden das ganze schon meistern. Es bleibt ihnen zu wünschen, daß sie ihr Vorhaben so verwirklichen können, wie sie es sich vorstellen.

Kontakt für die Südwest-S.A.U. und die Umweltschutzpapierbestellungen: Jugendumweltbüro Steglitz, Rothenburgstraße 16, 12165 Berlin, Telefon 030/790 425 81, e-Mail über den Jugendumweltladen der BUNDjugend.


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