Juckreiz Die Jugendumweltzeitung aus Berlin
Kleine Schritte können die Welt verändern. Denn jeder Schritt ist ein Schritt in eine bestimmte Richtung hin zu einer Welt, wie wir sie uns wünschen. Wir, die diesen Schwerpunkt gestalten, wünschen uns natürlich eine Welt, in der das ökologische Gleichgewicht erhalten bleibt. Im Umweltschutz ist oftmals nur ein geringes Umdenken erforderlich, um sehr viel verändern zu können.
Wenn mensch in einem Bereich aktiv ist, sollte dabei der Zusammenhang zu anderen Bereichen nicht verlorengehen. Die Ideologien von ökologischen Unternehmen zum Beispiel beschränken sich oftmals nicht nur auf die ökologische Produktion und die für die Umwelt verträglichste Verpackung und den Transport, sie lehnen zum Beispiel auch eine Ausbeutung der Arbeiter ab und distanzieren sich so von sogenannten Billiglohn-Ländern.
Mit dem Kauf bzw. Nicht-Kauf eines Produkts von einem bestimmten Hersteller kann der Verbraucher sehr viel bewirken. Durch die Macht der VerbraucherInnen, die in kleinen Schritten ausgeübt wird, läßt sich etwas verändern. In diesem Sinne trägt aber auch jeder eine gewisse Verantwortung. Konsumiert mensch z.B. Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung und Eier von Hennen aus Legebatterien, akzeptiert mensch die damit zusammenhängende Tierquälerei. Natürlich ist uns das nicht immer bewußt. Wer weiß schon, welche Stoffe wir im einzelnen über Luft, Nahrung und Kleidung aufnehmen, welchen Schadstoffkonzentrationen wir tatsächlich in gesundheitsgefährdendem Maße ausgesetzt sind? Viele Substanzen sind noch gar nicht auf ihre Wirkungen erforscht und schon seit langem auf dem Markt. Natürlich liegt eine große Verantwortung bei den Politikern. Doch sie, die eigentlich die Verbraucher vertreten sollten, suchen meist nur nach Kompromissen leider allzu oft zugunsten der konventionellen Industrie, die so billig wie möglich produzieren will, ohne Rücksicht auf Mensch und Natur.
Es ist wichtig, sich als Verbraucher zu informieren. Die Werbung verschweigt natürlich die für Verbraucher und Umwelt negativen Aspekte. Hellhörig sollte mensch werden, wenn z.B. eine Automarke mit schönen Bildern aus der Natur wirbt; gerade der Autoverkehr ist schließlich für die Zerstörung der Natur und des ökologischen Gleichgewichts massiv mitverantwortlich.
Jeder Schritt, den wir tun, sollte im Gesamtzusammenhang gesehen und verantwortungsvoll für eine Welt eingesetzt werden, wie wir sie haben wollen. Mit diesem Schwerpunkt möchten wir Anregungen und Möglichkeiten dazu geben, mit kleinen Schritten etwas zu verändern.
Öko-Obst: Müssen Öko-Äpfel wirklich schrumpelig sein?
In einem Supermarkt liegt ein leicht unförmiger, etwas matt schimmernder Apfel zwischen all den anderen, runden, schön glänzenden Äpfeln. Viele Menschen denken noch immer, daß sich da wohl ein Öko-Apfel zu den Normalen verirrt hat. Doch weit gefehlt! Nicht jeder schrumpelige Apfel ist ein Öko-Apfel, und nicht jeder runde, hochglänzende Apfel ist keiner. Was entscheidet also dann, ob ein Apfel öko ist oder nicht?
Eine Zukunftsvision: Von einem Traum der Menschen und einem folgenschweren Fehler
Julius ist 37 Jahre alt. Er wuchs mit Replikationsmaschinen und Privatjets auf. Doch dann, als er gerade erst 17 war, geschah etwas Fürchterliches. Ein kleiner Fehler und ein alter Traum der Menschheit zerstörten seine Umwelt, und er fiel für 20 Jahre ins Koma. Aus diesem aufgewacht, mit der Erinnerung dieses 20 Jahre langen Traums, mit dem Wissen, was geschehen wird, läßt er sich trotzdem wieder von diesem alten, dummen Traum gefangennehmen. Obwohl er weiß, was auf die Menscheit wartet, weil sie nicht gelernt hat, in Harmonie mit der Erde zu leben, sondern sie weiterhin nur ausbeutet und ihre Ziele um jeden Preis verwirklichen will, begeht er den gleichen Fehler wieder...
Naturtextilien: Jesustreter und Lieblingsstücke
Es gibt immer noch sehr viele Vorurteile gegenüber ökologischer Kleidung. Dabei haben die meisten kaum Ahnung, unter welchen Bedingungen ihre Klamotten hergestellt wurden. Konventionelle Kleidung ist mit den bei der Herstellung verwendeten Schadstoffen angereichert, die ein durchaus nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko darstellen. Dagegen werden Naturtextilien nach festgelegten Umwelts- und Gesundheitskriterien hergestellt.
Massentierhaltung in Deutschland: Leiden und gegessen werden
Seit 1971 der erste Film über Legehennenbatterien gezeigt wurde, müßte eigentlich jede/r Bescheid wissen, wie es in unseren Ställen aussieht. Es passiert aber kaum etwas zumindest nicht in Deutschland.
Gespräch über Die kleinen Schritte: Zwanzig Paar Schuhe und keine Dosen
Für viele Jugendliche wird es immer wichtiger, sich umweltbewußt zu verhalten. Doch die Gesellschaft macht es ihnen dabei nicht immer unbedingt leicht. Einerseits versuchen sich Jugendliche in das bestehende gesellschaftliche System zu integrieren, andererseits wollen sie ihre eigenen Vorstellungen verwirklichen. Zwei Einstellungen, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen; denn unser gesellschaftliches Verhalten ist momentan alles andere als umweltfreundlich. Drei Jugendliche setzen sich mit ihren Konsumgewohnheiten und Umweltbewußtsein auseinander.
Ökologisches
Im Folgenden wollen wir euch einen kleinen Überblick geben, wie ihr ökologisch leben könnt. Wir haben ein paar Branchen dahingehend untersucht, inwieweit diese wirklich ökologisch sind.
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