Juckreiz-Logo Juckreiz – Die Jugendumweltzeitung aus Berlin

Inhalt von Juckreiz 30

März 2002

Juckreiz 30 als PDF Datei

Aktuelles Seite 1-9Schwerpunkt Ökotourismus Seite 10-16Neues aus der Jugendumweltbewegung Seite 17-18Buchkiste Seite 19 Service Seite 20 Hintergund Anti-Baby-Pille Seite 21Nicht Zuletzt Seite 23-24Nicht in der Papierausgabe

Juckreiz Zwölf vor Fünf
Denk mal.

Aktuelles

Juckreiz Was ist dran am Jahr des Ökotourismus? Nie wieder nach Mallorca und Co.!
(mn) Sommer, Sonne, Strand, Meer: So oder so ähnlich stellen sich immer mehr Menschen ihren Urlaub vor. Noch Anfang des 20. Jahr-hunderts war das anders. Damals reiste vornehmlich die reiche Oberschicht, und das auch unter anderen Gesichtspunkten. So galt eine Reise durch Italien auf den Spuren Goethes durchaus als spannend. Heute steht die Erholung im Vordergrund. Tourismus für die Massen, so wie wir ihn heute kennen, gibt es erst seit den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Nachteile, dies er mit sich bringt, sind bekannt. Hotelburgen verunstalten die einst schönen Landschaften, Abwässer werden ins Meer geleitet, der immer stärkere Ausbau von Ski-Gebieten erhöht die Lawinengefahr. Ändert sich nicht bald etwas, droht eine ökologische Katastrophe am Mittelmeer.

Juckreiz Aktuelle Kurzmeldungen

Juckreiz Nebensachen aus Peking: Wundersamer Orient
Wollt Ihr wissen, was so zauberhaft an Peking ist? Es ist das völlig wirre Leben. Gerade geht das Frühlingsfest zu Ende. Die Luft ist staubig und trocken, und auf den Strassen drängeln sich die Ausflügler, Spaziergänger und vielleicht auch Taschendie-be um die Stände der Tuschezeichner, Rohrzuckerverkäufer, Drachenbauer oder Holzschnitzer. Tee, bunte traditionelle Klei-dung, Musikinstrumente, geröstete Schmetterlingsraupen (oder so was), kandierte Erdbeeren am Spieß unter geschwungenden Dächern und Hochhäusern. Man kann in jeder Sekunde zwei Fotos machen und wird nicht ein Bruchteil des Lebens auf die Bilder bekommen. Die Händler sind eifrig, flink und natürlich auch ein bisschen listig. Kommt man an auch nur in ihre Nähe, wird man gleich gebeten, sich alle Waren anzusehen. „Ni kan, ni kan, Schauen Sie doch. Schauen Sie doch. Wie wär’s mit diesem hier?“ – „Zu teuer.“ – „Zu teuer, das ist gute Ware..., geb’s Ihnen ein bisschen billiger!“ Ist das ihre Armut, ihr Temperament oder ihre Lebenseinstellung? Sie loben des Käufers Ge-schmack, packen es vorsichtig ein und begleiten einen fast ein Stück des weiteren Weges. „Man zou, man zou. Gehen Sie langsam, gehen Sie langsam...“

Juckreiz Gegen das Bahn-Sterben: Schneller und billiger nach Rostock und Gera
(sp) Das freut alle, die die Zentralstelle zur Vergabe von Studi-enplätzen aus der Hauptstadt an die Ostsee verbannt hat: Seit dem 1. März hat die Deutsche Bahn AG auf der Strecke Gera –Berlin – Rostock Konkurrenz bekommen. Ein „InterConnex“ der deutsch-französischen Connex-Gruppe fährt einmal täglich hin und zurück – die erste innerdeutsche Fernverbindung, die ein anderes Unternehmen als die Deutsche Bahn AG betreibt. Highlights: Der Zug ist je nach Streckenabschnitt etwas bis erheblich schneller als die DB-Züge, und die Fahrkarten kosten nur rund die Hälfte des DB-Tarifs. Eine Ausweitung des Angebots auf andere Strecken, die die Deutsche Bahn AG aufgegeben hat oder aufgeben will, ist angedacht.

Juckreiz Umweltverbände starten Aktion an Brandenburger Schulen: Recyclingpapier soll wieder in die Schulen
„Wir setzen Zeichen – Schulen pro Recyclingpapier“. Unter die-sem Motto haben UmweltschützerInnen Ende Februar im Potsda-mer Espengrund-Gymnasium die ersten 16 Schulklassen ausge-zeichnet, die sich verpflichtet haben, ausschließlich Recyclingpapier zu verwenden. Die Aktion wird getragen von der „Initiative 2000 plus Schulmaterialien aus Recyclingpapier“, zu der sich in Brandenburg auf Anregung von Robin Wood mehrere Umweltverbän-de sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zusam-mengeschlossen haben. Die Schirmherrschaft haben das Umwelt-bundesamt sowie der Brandenburgische Umweltminister Wolfgang Birthler übernommen. Ziel der Aktion ist es, mindestens 250 Schul-klassen dafür zu gewinnen, auf Recyclingpapier umzusteigen.

Juckreiz Bundesverfassungsgericht entscheidet: Wehrpflicht scheint auch in Deutschland am Ende
(sp) Männliche junge Deutsche können aller Wahrscheinlichkeit demnächst aufatmen: Noch vor dem 10. April will das Bundesverfas-sungsgericht seine Entscheidung bekanntgeben, ob die Wehrpflicht mit dem Grundgesetz in Konflikt steht. Dem höchsten Gericht liegen mehrere Verfassungsbeschwerden sowie Vorlagebeschlüsse des Landgerichts Potsdam und des Amtsgerichts Düsseldorf vor, die die Wehr-pflicht für verfassungswidrig halten. Angesichts der Tatsache, daß der Bundeswehr viel mehr junge Männer für den Kriegsdienst zur Verfügung stehen als benötigt werden, sieht es so aus, daß die „Wehr-gerechtigkeit“ dem Zwangsdienst den Garaus machen wird.

Juckreiz Neues Hochschulrahmengesetz: Bundesregierung lässt Studiengebühren zu
Die Debatte um die Finanzierung der Hochschulen und damit ver-bunden um Studiengebühren läuft seit Jahren. Auf der einen Seite die, die nach wie vor Bildung als ein Grundrecht und daher als ein kostenlos vom Staat zur Verfügung stehendes Gut ansehen. Auf der anderen Seite die, die Bildung losgelöst von einer gesellschaftlichen Dimension nur als Chancensteigerung am Arbeitsmarkt sehen und dafür Gebühren fordern. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung von 1998 haben SPD und Grüne die „Gebührenfreiheit des Studiums“ als Ziel vereinbart. Nun liegt ein Hochschulrahmengesetz vor, das sich in dieser Frage überhaupt nur auf das Erststudium bezieht.

Juckreiz Wohin mit den ganzen Steuermilliarden?: Der Transrapid darf’s noch mal versuchen
(ne) Da ist er wieder, der Transrapid. Nachdem die Strecke von Hamburg nach Berlin, auch unter Mithilfe einer erfolgreichen Berliner Volksinitiative, im Februar 2000 endgültig zu den Akten gelegt wurde, soll die Magnetbahn jetzt als Luxus-S-Bahn zwischen Düsseldorf und Dortmund oder von der Münchner Innenstadt zum Flughafen fahren. Damit ja keine Zweifel aufkommen, dass es mit den beiden Strecken auch seine Richtigkeit hat, wurden Machbarkeitsstudien produziert – und kurz vor Veröffentlichung verändert.

Schwerpunkt Ökotourismus

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2002 zum Internationalen Jahr des Ökotourismus erklärt. Da das Frühjahr die Zeit ist, in der die meisten Leute ihre Sommerferien-Planun-gen machen, beschäftigen wir uns dieses Mal im Schwerpunkt mit exakt diesem Thema. Auf daß wenigstens die Juckreiz-LeserInnen mal nicht mit dem Flieger um die ganze Welt gondeln, sondern sich lieber ein Fahrrad schnappen und die Mark Brandenburg erkunden. Denn das Gute liegt so nah.

Juckreiz Das Jahr des Öko-Tourismus ist eröffnet: Und wohin soll’s in diesem Urlaub gehen?
(mn) Im Idealfall kann Ökotourismus die Chance bieten, Natur effektiver zu schützen. Durch sanftes Erschließen von naturbe lassenen Regionen besteht die Möglichkeit, das Geld, das Öko touristen ausgeben, auch für weitere Schutzmaßnahmen und ökologisch sinnvolle Erschließungen einzusetzen. Es besteht eben-falls die Chance, dass die in den Regionen verdienten Gelder auch vor Ort bleiben und nicht an riesige Tourismus-Unterneh-men, die meist im Ausland sitzen, gehen.

Juckreiz Das Gute am Ökotourismus: Vom Walhaifang zum Walhaitourismus
Schonender Umgang mit der Natur, Kontakt zu den Einheimischen und Kennenlernen der fremden Kultur. So oder so ähnlich soll Ökotourismus aussehen.

Juckreiz Billig, aber böse: Mit dem Flugzeug geht’s nicht in die Öko-Ferien
(ne) „In die Ferien fliegen“ – eine Vorstellung, die bis in die 60er Jahre für normal begüterte Leute noch völlig undenkbar war. Doch mit der Einführung der ersten Jets und Großraum-flugzeuge ist das Fliegen immer billiger und alltäglicher ge-worden. Umweltfreundlicher wurde es deshalb nicht. Ein Flug von München nach New York verbraucht pro Flugreisenden so viel Sprit wie ein durchschnittlicher Autofahrer im Jahr verfährt – das sind 4,5 Liter Kerosin pro Person und Kilometer, eine ungeheure Belastung für die Umwelt. Reisen mit dem Flugzeug hat also nichts mit umweltfreundlichem Tourismus zu tun.

Juckreiz Antarktis vom Massen-Ökotourismus bedroht
(az) Während 1991 – 1992 noch 4.800 Touristen die Antarktis besichtigten, waren es 2000 – 2001 schon 12.248, also mehr als doppelt so viele. Mehr als 100 neue Orte wurden dem Tourismus zugänglich gemacht; größere Mehrzweck-Boote anstatt der tradi-tionellen kleinen Boote, Flugzeuge für den Transport zwischen den Kontinenten, sogar „Hotel“-Anlagen auf dem Festland werden dis-kutiert. Der Tourismus in die Antarktis ist ein lukratives Geschäft geworden und wird zunehmend von großen Unternehmen anstatt kleinen Reiseveranstaltern beherrscht. Für die Saison 2005 – 2006 werden bereits mehr als 29.000 Touristen vorhergesagt.

Juckreiz Entwicklungsdienste: Anstrengende Arbeit und internationale Freunde
(ko) Viele träumen davon, einmal in ihrem Leben nach Afrika, Asien oder Lateinamerika zu gehen. Viele realisieren ihren Traum: Ab ins Reisebüro und eine Pauschalreise gebucht! Viele haben Glück und landen auf einem der wärmsten Plätze der Welt, an einem der saubersten Strände der Welt, um die preisgünstigsten, „exotischsten“ Mähler zu verspeisen. Sicher ist die-se Art von Erholung nicht mit dem Solarium nebenan und dem Karibikposter an der Schlafzimmerwand zu vergleichen, doch noch weniger vergleichbar wäre ein Auslandsaufenthalt in Form eines Entwicklungsdienstes.

Juckreiz Schon mal gewwooft?
Wwoof (willing workers on organic farms) ist eine internationale Organisation, durch die man gegen Kost und Logis für wenigstens zwei Tage auf einem Bauernhof oder Gartenbaubetrieb mitarbeiten kann. Dies bietet einem die Möglichkeit, Einblicke zu erhalten und gleichzeitig mal raus aufs Land zu kommen. Man erhält eine Vorstellung davon, wo unsere Nahrung herkommt und wie sie produziert wird. Die Organisation wurde 1987 nach einem britischen Vorbild gegründet. Verantwortlich für die Vorbereitung und Planung deines WwoofUrlaubs bist Du selber Für 18 Euro wirst zum einen Mitglied, zum anderen gibt es ein Buch, in dem sämtliche Wwoof-Höfe und Betriebe in Deutschland und im Ausland aufgelistet sind. Da kannst Du Dir dann einen aussuchen und direkt und mit den Leuten vor Ort in Kontakt treten. www.wwoof.de

Juckreiz Blickpunkt Biopiraterei: Die Gefahren des „Neuen Tourismus“
(az) Der britische Umweltschützer Chris Lang war schockiert, als er 1993 an einer Forschungsreise nach Vietnam teilnahm. Diese Expedition war Teil des Programms Frontier und wurde von der gemeinnützigen Organisation Society for Environmental Exploration (Gemeinschaft für Umwelterforschung – SEE) veranstaltet. Während der zehnwöchigen Expedition sammelten die Teilneh-merInnen ohne Erlaubnis der Parkverwaltung die verschieden-sten Pflanzenund Insektenarten in den Wäldern des Tam Dao Natur Reservats und des Ba Be Nationalparks und führten sie anschließend in ihre Heimatländer aus.

Juckreiz Ziviler Ungehorsam gegen Abschiebungen: Wenn „Schüblinge“ im Ferienflieger sitzen
(az) Manche besteigen das Flugzeug gefaßt, manche sind willen-los – gelegentlich stehen sie unter dem Einfluß ihnen verabreichter Beruhigungsmittel – manche weinen, manche wehren sich, schreien, versuchen sich auf den Boden zu werfen, zerren an ihren Fes-seln. Sie alle haben erfolglos Asylanträge gestellt und werden nun gezwungen, Deutschland zu verlassen.

Neues aus der Jugendumweltbewegung

Juckreiz Ökoführerschein: Frische Farbe für Jugendumwelt-Seminarreihe
(sp) Frisch renoviert geht die Jugendumwelt-Seminarreihe Öko-führerschein in ihren zwölften Berliner Jahrgang: Das Orga-Team hat die Themen des „Kurses für den Durchblick“ vollständig über-arbeitet. Geblieben ist der Anspruch, eine „Alltagskompetenz“ zu vermitteln, also ein solides Grundwissen über alle wichtigen Umweltthemen, kombiniert mit diversem „Handwerkszeug“ wie Rhetorik und Öffentlichkeitsarbeit. Und natürlich ist Frontal-Un-terricht weiterhin out, statt dessen gibt es eine bunte Mischung aus Exkursionen, Gruppenarbeit, Versuchen und Referaten, die den Spaß-Effekt nicht zu kurz kommen läßt.

Juckreiz Zum ersten Mal „Medien selber machen“: Von Reportagen, Recherchen und rauchenden Köpfen
(fp) Bei frostigen Außentemperaturen weit unter Null sitze ich auf einer gemütlichen Couch und trinke heißen Tee. Allmählich trudeln weitere Jugendliche ein, bis Spitti verkündet: „Wir sind vollzäh-lig!“ Na, dann kann es ja losgehen!

Juckreiz SchulUmweltMOderatorInnen (SUMO) für Berliner Schulen gesucht
Einmal im Leben SUMO sein, heißt nicht in ein Trainingslager für japanische Kampfringer zu fahren, sondern ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei der BUNDjugend Berlin zu beginnen. Wer Interesse an Umweltund Naturschutz hat, gern mit Jugendlichen zusammenarbeitet, zwischen 16 und 26 Jahren alt ist und ein Jahr Zeit hat, ist der perfekte SUMO.

Juckreiz Für Jugendliche: Umweltadressen in Berlin
Die Zusammenstellung der uns bekannten Jugendumweltinitiativen in Berlin.

Service

Juckreiz Neuntes JugendMedienCamp: Zum neunten Mal mit der Technik in die Pampa
„Mit der Technik in die Pampa“ – unter diesem Motto findet auch in diesem Jahr das neunte JugendMedienCamp (JMC) statt. Vom 17. bis 21. Mai werden 200 SchülerzeitungsredakteurInnen, junge Radiound VideomacherInnen den idyllischen Zeltplatz Kratze-burg (bei Neustrelitz) in eine riesige Zeltstadt verwandeln und alles produzieren, was irgendwie mit Medien zu tun hat.

Bücherkiste

Juckreiz Lesestoff: Bücher
Wir stellen Euch wie immer einen Haufen interessante Bücher vor.

Hintergrund Anti-Baby-Pille

Juckreiz Nebenwirkungen der Pille: Pille schon geschluckt? Am besten wieder ausgespuckt!
(ko) Gewichtszunahme, Migräne, Thrombosen, Herzinfarkt, Schlag-anfall und vielleicht sogar Krebs... Jede (und fast schon jeder) weiß von den Risiken der Pille und niemanden verwundert es zu hören, dass die kleine Unscheinbare das Verhütungsmittel Nummer 1 in Deutschland ist. Seltsam, da sich die Bevölkerung immer mehr von Aids bedroht fühlt, doch Kondome? Viel zu umständlich. Außerdem kann dieses ja platzen. Doch ob das Wunderheilmittel für sorglosen Sex wirklich so bewundernswert ist, bleibt zu bezweifeln.

Zuletzt

Juckreiz Unser Umgang mit Dingen und Geld: Es gibt nichts umsonst! Oder vielleicht doch?
(go) Von klein auf lernt man, dass es nichts umsonst gibt. Neulich fiel mir aber ein Flyer in die Hand, auf dem stand, dass der erste Umsonstladen in Berlin am 10. Dezember 2001 eröffnet wurde. –Was ist denn ein Umsonstladen? Ich wurde neugierig. Kann man da umsonst einkaufen? Heißt das dann überhaupt noch einkaufen? Ich ging in die Brunnenstraße 183 und betrat den Laden, um mich ein wenig umzusehen. Schön geräumig. Eingeteilt in Haushalts-waren, Elektrogeräte, Körperpflege, Schuhe und Kleidung, wie in einem Secondhand-Shop. Nur dass man die Waren einfach mit-nehmen darf. Mir gefiel eine Kerze, und einen Schreibblock kann ich auch immer gut brauchen. Soll ich vorher fragen, ob ich die Dinge mitnehmen darf, oder kann ich sie mir einfach einstecken?

Nicht in der Papierausgabe

Juckreiz Terminkalender
Die Veranstaltungen der Jugendumweltgruppen in Berlin und Umgebung, regelmäßig aktualisiert.

Die Papierausgabe könnt Ihr bestellen: ein Juckreiz-Probeexemplar oder ein Juckreiz-Abo. Oder in Schulen, Unis, Bibliotheken u.v.a. finden.


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