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Was ist dran am Klimawandel

Klimawandel – Hin oder Her ??

(kr) Schon seit Beginn der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert werden durch den Menschen große Mengen an Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Dies geschieht vor allem durch die Verfeuerung von Kohle, Erdöl und Erdgas, also fossiler Energieträger. CO2 wie auch andere Gase agiert als sogenanntes Treibhausgas. Diese Treibhausgase bewirken, dass die Wärmestrahlung, die von der Erdoberfläche ausgeht, von jener klimawirksamen Gasschicht reflektiert wird und sich nicht im Weltraum verliert. Das ermöglicht Leben auf der Erde, weil es dadurch warm genug ist.

Sicher ist auf jeden Fall, dass sich der Mensch momentan seines wichtigsten Sauerstofflieferanten beraubt, des Waldes. Wasserspeicher, Wärmepuffer und Windbremse in einem, dient uns der Wald zugleich als Sauerstoffquelle. Bäume nehmen CO2 auf und geben Kohlen- und Sauerstoff wieder an die Umwelt ab. Solange ein Wald wächst, wird der Luft mehr CO2 entzogen als zurückgelangt. Wenn es gelänge, die weltweite Zerstörung und Ausbeutung von Wäldern zu stoppen, würde dies der Atmosphäre ein Viertel der CO2-Emissionen ersparen, die jedes Jahr neu in die Luft entlassen werden. Dies wären rund 6,5 Mrd. Tonnen CO2! Ganz klar ist also erkennbar, dass durch die Veränderung der Wälder auch das Klima verändert wird. Trotzdem werden jedes Jahr riesige Flächen tropischen Regenwalds scheinbar gewissenlos abgeholzt. 800.000 Hektar in Afrika, 1,6 Millionen Hektar in Südamerika, 2,1 Millionen Hektar in Süd- und Südostasien. Durch täglich wachsende Verschmutzung der Atmosphäre wegen Abgasen ist Mensch und Tier doppelt gefährdet, denn sie sind auf die Luft in ihrer natürlichen (freien) Zusammensetzung angewiesen, insbesondere auf den Sauerstoff. Dieser ermöglicht nämlich nicht nur den Verbrennungsprozess in Öfen oder Motoren, sondern ist auch an der biologischen Verbrennung beteiligt. Ist der Sauerstoff dagegen in Form von Kohlenmonoxyd, Schwefeldioxyd oder einem Stickstoffoxyd gebunden, Stoffe, die bei Verbrennungen fossiler Energieträger entstehen, kann er eingeatmet giftig wirken. Diese Luftschadstoffe werden jedoch nur teilweise wieder natürlich aus der Luft entfernt. Die etwa 30 Millionen Tonnen Stickoxyde und die ungefähr 130 Millionen Tonnen Schwefeldioxyd, die weltweit jährlich durch Abgase ausgestoßen werden, trüben bis zu dem Prozess des Wieder- auf- den- Boden- Regens die Atmosphäre, was einen erheblichen Einfluss auf die Sonneneinstrahlung und damit auf die Erwärmung der Erdoberfläche hat. Der Atmosphäre bleibt auch keine Möglichkeit, ihre Selbstreinigungskraft zu nutzen, denn diese wird ihr durch die etwa 1,3 Milliarden Tonnen jährlich ausgestoßenen Kohlenmonoxyds genommen.

Das Klima ist auch von vielen anderen Faktoren abhängig, wie z.B. von Meeresströmungen, Sonneneinstrahlung, dem Eis der Polkappen und auch von Vulkanausbrüchen. Der Mensch ist jedoch zu mehr als zwei Drittel für die Aufheizung der Atmosphäre verantwortlich. Die wachsende Weltbevölkerung wird noch mehr Energie verbrauchen. Dadurch könnte sich die globale Erwärmung zukünftig stark beschleunigen. Hochrechnungen zeigen, dass für die Zukunft eine Erwärmung erreicht wird, wie es sie in den letzten 10.000 Jahren nicht gegeben hat.

Der anthropogene Klimawandel ist lediglich ein hypothetisches wissenschaftliches Konstrukt, dass nur dadurch soziale Realität gewinnt, in dem in der Gesellschaft darüber kommuniziert wird. Erst wenn Verursacher identifiziert, Gewinner und Verlierer festgestellt und Entscheidungen über Ressourcen getroffen würden, wandele sich die Gefahr eines Klimawandels zu einem gesellschaftlichen Risiko. Das meinen Kritiker von IPPC. Auch Dirk Maxeiner, ebenfalls kritisch, meint: [...]Es geht aber auch um Macht und Moneten, um Ideologien und Ideale, im Umgang mit anderen Gefahren. Perspektivlose Politiker wollen wenigstens als Schutztruppe für das Weltklima vor ihren Wählern Handlungsfähigkeit demonstrieren. Nirgendwo lässt sich einfacher punkten als im symbolischen Kampf gegen eine hypothetische Katastrophe. [...] . Tatsächlich ruft Bundeskanzler Gerhard Schröder angesichts der dramatischen Zunahme von Naturkatastrophen beim Weltgipfel in Johannesburg zum entschlossenen Kampf gegen Umweltzerstörung auf. Die schlimmste Flutwelle der deutschen Geschichte und die Verwüstung ganzer Landstriche in Asien und Amerika zeigten, dass entschiedenes Handeln erforderlich sei. Auch Bundesumweltminister Jürgen Trittin setzt sich für den Klimaschutz ein. Um zu erreichen, dass in Deutschland bis zum Jahr 2050 die CO2- Emissionen um 80 Prozent verringert sind, müssen die erneuerbaren Energien konsequent weiter ausgebaut werden und insgesamt die Energie zukünftig effizienter genutzt werden. Der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, erklärte, nicht nur der Anteil der erneuerbaren Energien sei zu steigern, sondern «wir müssen auch beim Energiesparen und der effizienten Energienutzung mehr tun». Quintessenz: in Deutschland müsse Energie dauerhaft umweltgerecht genutzt werden, dann könnte auch das Klima geschützt werden.

Möge nun jeder glauben, was er wolle. Ob sich nun wovon Dirk Maxeiner ausgeht- die Politiker als Schutztruppe für das Weltklima vor ihren Wählern [...]demonstrieren , nur um zu punkten sei dahingestellt. Ein kleiner Funke Hoffnung bleibt uns noch, denn diese stirbt angeblich zuletzt. Doch am sichersten ist es, sich auf sich selbst zu verlassen, d.h. jeder packt da an, wo er kann. Umweltschutz macht Spaß!


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