Juckreiz Die Jugendumweltzeitung aus Berlin
Berlin, 10.03.2002
Am Mittwoch, dem 13. März 2002 erscheint die 30. Ausgabe der Jugendumweltzeitung Juckreiz aus Berlin. Rechtzeitig zur Planung der Sommerreise beleuchten die jugendlichen Autorinnen und Autoren Notwendigkeiten, Chancen und Probleme des Öko-Tourismus. Die katastrophalen Auswirkungen des Flugverkehrs auf das Weltklima werden ebenso thematisiert wie das Problem der Biopiraterei, wenn angebliche Öko-Touristen seltene Pflanzen und Tiere stehlen. Wer überlegt, in den Sommerferien ein Workcamp mitzumachen oder auf einem Bio-Bauernhof zu helfen, wird genauso fündig wie alle, die aufs Fliegen nicht verzichten wollen, aber auf der Suche nach Tips sind, was sie machen wollen, wenn in ihrem Flieger eine Abschiebung stattfindet.
Die ehrenamtliche Redaktion berichtet über die Auswirkungen des beliebtesten Verhütungsmittels, der Pille, auf Nutzerinnen und Umwelt und über Projekte, die das umweltfreundliche Recyclingpapier wieder an die Schulen bringen sollen. Die Gründerinnen des Berliner Umsonst-Ladens erläutern ihre Ideen, und eine Redakteurin berichtet von ihrem Auslandsaufenthalt im Reich der Mitte.
Außerdem setzt die Juckreiz-Redaktion ihre Ökostrom-Kampagne fort. Wer über den Juckreiz seinen Stromanbieter wechselt, bekommt nicht nur Ökostrom dauerhaft günstiger als Normalstrom z.B. von der Bewag, sondern auch noch 100 Kilowattstunden kostenlos dazu.
Natürlich ebenso vertreten sind weitere aktuelle umweltpolitische Themen wie üblich verständlich, aber dennoch inhaltlich anspruchsvoll und kritisch. Abgerundet wird das Leseangebot vom Serviceteil mit Jugendumwelt-Adressen und Buchvorstellungen.
Die nicht nur für Jugendliche lesenswerte Zeitung gibt es kostenlos in Bibliotheken, Schulen, Unis, Umweltämtern, Jugendfreizeitheimen und Bürgerberatungsstellen sowie gegen 1,53 in Briefmarken beim Juckreiz, Postfach 21 21 10, 10514 Berlin. Der Volltext aller Ausgaben ab Nummer 12 ist im Internet recherchierbar unter http://www.juckreiz-berlin.de.
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